Datensparmodus am iPhone: Wann Er Hilft und Wann Du Ihn Ausschaltest

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Ein Jugendlicher steht im Freien und hält ein Handy, auf dessen Bildschirm eine Warnung vor fast leerem Akku steht.
Der Datensparmodus stoppt den Verkehr im Hintergrund, um den nie jemand gebeten hat. Genau der macht den größten Teil dessen aus, was ein Handy verbraucht, während niemand hinsieht.

Der Datensparmodus sagt iOS, dass es nichts mehr von sich aus erledigen soll. Die Hintergrundaktualisierung ruht, automatische Downloads und Backups warten aufs WLAN, Video und FaceTime laufen in geringerer Qualität, und die Fotos gleichen sich nicht mehr ab. Was du selbst anstößt, läuft weiter wie vorher.

Damit ist er der wirksamste einzelne Schalter, wenn du einen kleinen Reisetarif strecken willst. Und er ist der häufigste Grund dafür, dass jemand seine eSIM für defekt hält, weil zwei, drei Apps nichts Neues mehr zeigen. Beides steckt in derselben Einstellung, also lohnt es sich, sie zu verstehen, statt sie nur umzulegen.

So schaltest du ihn ein und aus

Er gilt je Leitung, und das wird wichtig, sobald deine Heimleitung und ein Reisetarif im selben Handy stecken:

  1. Einstellungen, Mobilfunk.
  2. Tippe die Leitung an, die du ändern willst.
  3. Datenoptionen, Datenmodus, Datensparmodus. Auf Modellen mit 5G-Optionen schiebt sich der Schritt Datenmodus dazwischen. Manche Anleitungen lassen ihn weg und passen dann nicht mehr zu dem, was vor dir auf dem Bildschirm steht: Apples eigene Seite nennt den aktuellen Pfad.

Für einzelne WLAN-Netze gibt es einen zweiten Datensparmodus, der mit dem ersten nichts zu tun hat: Einstellungen, WLAN, das Netz, dann das Info-Symbol daneben. Schaltest du den im Mobilfunk aus, bleibt der im WLAN unberührt, und daran scheitern viele. Android kennt die Einstellung in dieser Form nicht. Am nächsten kommt Googles Datensparmodus, der Hintergrunddaten auf WLAN beschränkt, den du einmal fürs ganze Handy setzt und nicht je Leitung.

Was er wirklich stilllegt

Grob gesagt alles, was das Handy erledigt hätte, während du nicht hinsiehst:

  • Die Hintergrundaktualisierung. Apps holen ihre Inhalte erst, wenn du sie öffnest.
  • Automatische App-Updates, iCloud-Backups und den Abgleich der Fotos.
  • Die Qualität von Video und FaceTime, die auf eine niedrigere Bitrate fällt. Apple listet auf, wie sich jede mitgelieferte App dann verhält: Der App Store spielt keine Videos mehr von selbst ab, Music verzichtet auf die hohe Streaming-Qualität, Podcasts laden nur noch im WLAN.
  • Automatische Downloads, also Podcast-Folgen, Offline-Musik und große Anhänge.

Nicht angetastet wird alles, was gerade vor dir liegt: Surfen, Karten, Nachrichten, Anrufe und jeder Download, den du selbst antippst, laufen normal. Apples Anleitung zu den Einstellungen für mobile Daten bringt es auf den Punkt: Automatische Updates und Aufgaben im Hintergrund pausieren, solange das iPhone nicht im WLAN hängt. Kürzer und dabei richtig lässt sich der Schalter kaum beschreiben.

Tarife, die den Vergleich lohnen

Aktuelle Preise der Anbieter, die wir beobachten. Bezahlte Platzierungen. Wir nennen sie so, weil sie es sind.

Warum du dann an einen Defekt glaubst

Das Muster ist eindeutig: Das meiste läuft, aber E-Mails treffen erst ein, wenn du die App öffnest, ein Messenger zeigt neue Nachrichten erst nach dem Start, und auf deinen anderen Geräten tauchen die Fotos nie auf. Das wirkt wie eine kaputte Verbindung und nicht wie eine Einstellung, die genau das tut, wofür sie gedacht ist.

Wann du ihn anlässt

In drei Lagen verdient er seinen Platz:

  • Bei einem kleinen Reisetarif, etwa 1 bis 3 GB für eine Woche. Dort macht der Verkehr im Hintergrund einen spürbaren Teil des Ganzen aus.
  • Bei jedem Tarif, den du als Hotspot teilst, denn die angehängten Geräte sind die eigentlichen Verbraucher.
  • Gegen Ende des Datenvolumens, wo er dir die letzten ein bis zwei Tage erkauft und damit eine Aufladung erspart.

Bei einem großzügigen Tarif kostet er dich vor allem Bequemlichkeit, und zwar für eine Ersparnis, die du gar nicht gebraucht hättest.

Oder du kaufst gleich genug Datenvolumen

Der Datensparmodus ist ein gutes Werkzeug und ein schlechter Ersatz für den richtig bemessenen Tarif. Eine realistische Schätzung dauert eine Minute, und die meisten Reisen brauchen weniger, als du befürchtest. Tarife nach Reiseziel, sortiert nach Preis pro GB.

Häufige Fragen

Wie schalte ich den Datensparmodus am iPhone aus?
Einstellungen, Mobilfunk, die Leitung antippen, dann Datenoptionen, Datensparmodus. Er gilt je Leitung, prüfe also beide, wenn Heimleitung und Reisetarif im Gerät liegen.
Warum aktualisieren sich manche Apps bei mir nicht?
Der Datensparmodus pausiert die Hintergrundaktualisierung, Apps holen ihre Inhalte also erst beim Öffnen. Ein Sparmodus des Systems oder ein VPN erzeugen dasselbe Bild.
Bremst der Datensparmodus meine Verbindung?
Die Verbindung selbst nicht. Er senkt die Qualität von Video und FaceTime und stoppt Übertragungen im Hintergrund. Alles, was du selbst anforderst, läuft mit normaler Geschwindigkeit.
Soll ich ihn mit einer Reise-eSIM nutzen?
Bei kleinem Datenvolumen ja, kein anderer einzelner Schalter wirkt so stark. Bei großem Volumen kostet er dich Bequemlichkeit für eine Ersparnis, die du nicht brauchst.

Fehlt nur noch der Tarif?

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